Discgolf Club Achalm

DGCA - eine Gruppe des SAV Eningen u.A.

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TNC 2016

Generalprobe bestanden

"Eine gemachte Wiese ... für ein perfektes Wochenende"

Sommer, Sonne, Strand? ... Nicht am letzten Ferienwochenende in Baden-Württemberg für die insgesamt 68 Starter beim dritten Thrownatur-Cup 2016 des Discgolfclubs Achalm (DGCA). Wie in den beiden Jahren zuvor war die Eninger Weide Schauplatz des deutschlandweit bekannten Discgolf-Turniers innerhalb der German Tour Challenge. Der sonst fest installierte und sehr angenehm zu spielende 1.483 Meter lange Par-54-Kurs verwandelte sich in einen anspruchsvollen PAR 60 Kurs.

Absolviert werden musste ein satter und nicht ganz einfach zu spielender Kurs mit Par 60 und allerhand schweren Pflichthindernissen, einem künstlichen See und jeder Menge OBs, die am besten nicht getroffen werden wollten doch den ein oder anderen im späteren Verlauf doch ärgern sollten.

Los ging's am Freitagnachmittag mit dem freien Training oder einem für alle offenen Doubles Turnier, bei dem der Kurs schon unter echten Turnierbedingungen bespielt werden konnte. Zwölf Doppelpaarungen nahmen dies in Anspruch und schon hier zeigte sich, dass vor allem die zum normalen Parcours veränderten oder sogar neuen Bahnen einige Schwierigkeiten parat hatten. Das Herzstück bildete die von den Bahn-Designern kreierte Bahn 8, welche in der Mitte des Geländes lag und nach ca. 75 leicht abschüssigen Metern scharf links abbog, um sich weitere 90 Metern bergauf zum Korb zu ziehen – eine Bahn, die immer wieder für kleiner Luftaussetzter bei der Schnappatmung der Spieler sorgen sollte, die den künstlichen See vor dem Korb natürlich immer im Hinterkopf behielten.

Wo man freitags noch zu zweit unterwegs war, um die Tücken des Parcours am eigenen Leib zu spüren, war es am Samstag ab 8:45 Uhr mit der Zweisamkeit vorbei. Startschuss zum 3. Thrownatur-Cup 2016 und auf einmal war man „allein" und für sich selbst verantwortlich. Im Playersmeeting, welches pünktlich um 8:45 Uhr startete, wurde von den Tour-Direktoren Markus und Sven nochmals auf die Besonderheiten des Kurses hingewiesen und wer es bis dato nicht wusste, erfuhr nun, dass er sich zu vier verdammt harten Runden á 18 Bahnen angemeldet hatte. In 4er-Flights ging es auf den Kurs und ab 9:30 Uhr flogen die „vielen bunten Smarties“ in Form von Discgolf-Scheiben über den Kurs und versuchten ihre anvisierten Ziele zu treffen. Dem einen gelang dies im Laufe der Runde immer besser, dem anderen wieder eher weniger gut. Dass Scheiben einfach mal nur 120 Meter gerade aus durch einen 12 Meter breiten Korridor fliegen können, wurde eben so bewiesen, wie man den ersten Baum auf der linken Seite 2 Meter vor sich selbst treffen konnte. An diesem Wochenende war eben von allem etwas dabei und manchmal auch ein wenig mehr.

In bester Erinnerung wird den drei Teilnehmern Jonas Lehmann, Julian Zopf und Andreas Kölbl das Turnier bleiben, die jeweils von sich behaupten können, eine Bahn mit einem Ass (Hole-in-One) beendet zu haben, und damit beweisen konnten, dass trotz unzähliger störender Bäume ein solcher Wurf möglich ist. In Erinnerung wird aber auch bleiben, wie unfassbar toll das Wetter das gesamte Wochenende über die Eninger Weide von ihrer besten Seite gezeigt hat, wie viele Helfer für einen reibungslosen Ablauf aktiviert werden konnten, wie groß kleine Gesten für ein Danke an die Helfer sein können und wie entspannt es sich auf einem gemähten Fairway spielen lässt, das zum Start des Turniers am Samstag noch kurzgeschoren wurde.

Den Gesamtsieg in der Open-Klasse sicherte sich Dennis Possen mit insgesamt 211 Würfen und damit 29 unter Par, vor dem Europameisterschaftsteilnehmer Marian Ludwig und Franz-Josef Hemmer, die beide jeweils 220 Würfe für 4 Runden benötigten. In der Master-Klasse (Ü 40) sicherte sich Alexander Müller mit 224 Würfen den Sieg vor Michael Lüders (239 Würfe) und Ralf Schlotterbeck (241 Würfe). Bei den Grandmastern konnte sich Martin Fohlert freuen, der sich mit 235 Würfen und einem Vorsprung von 9 Würfen vor Werner Riebesel und 36 Würfen vor Rudolf Haag den Sieg angeln konnte. Nora Wrobel von den Scheibensuchern Rüsselsheim konnte sich bei den Damen deutlich vor Katrin Freyberg (Hyernauts Potsdam) und Anja Kurio (DGCA) durchsetzten. Zu guter Letzt starteten auch 4 Teilnehmer in der U18-Klasse, wo Hendrik Streit mit satten 32 Würfen vor Kevin Suhm (DGCA) und 9 Würfen vor Noah Schlotterbeck gewinnen konnte. Allen Gewinnern auf diesem Weg nochmals "Herzlichen Glückwunsch".

Damit gingen der 3. Thrownatur-Cup 2016 mit großem, anhaltenden Applaus für die grandiosen Leistungen der Teilnehmer und Organisatoren zu Ende, die mal wieder gezeigt haben, dass einer der schönsten Parcours Deutschlands, auch zu einer echten Herausforderung umgebaut werden kann.

War dies schon der erste kleine Vorgeschmack auf die im nächsten Jahr anstehende Deutsche Meisterschaft 2017 in Eningen? Dann kann mit Stolz gesagt werden, dass die Generalprobe geglückt ist und die Herausforderung „Organisation DM 2017“ nun angegangen werden kann.

Die nächsten Turniere auf der Eninger Weide stehen jedoch auch schon in den Startlöchern. Mit der Südstaaten-Tour am 23.Oktober 2016 können Anfänger, wie auch Hobby Scheibenwerfer ihr Können unter Beweis stellen. Weitere Informationen hierzu auf discgolfclub.de


Infos zum Autor

Geschrieben von Matthias Lambur am 15.09.2016 für den DGCA.

Tags: Eninger Weide, PDGA, DGCA, Cup, Thrownatur, GT-B


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